Moxibustion
Was ist Moxibustion oder Moxa-Therapie?
Moxibustion ist eine Wärmetherapie der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), die häufig in Kombination mit Akupunktur angewendet wird. Dabei wird getrocknetes Beifusskraut (Moxa) verbrannt, dessen Wärmestrahlung über die Akupunkturpunkte tief in das Gewebe eindringt. Diese Tiefenwärme fördert die Durchblutung und stärkt die Selbstheilungskräfte des Körpers.
Wichtig: Bei akutem Fieber, starken Entzündungen oder bestimmten Hauterkrankungen darf die Moxa-Therapie nicht angewendet werden, da zusätzliche Hitze die Symptome verschlimmern könnte. Moxibustion kann bei rechtzeitiger Anwendung zur Korrektur der Lage des Fötus beitragen. Sie ist jedoch nicht für alle Schwangeren geeignet.
Bei welchen Symptomen hilft Moxibustion?
Die Moxibustion wird häufig bei Beschwerden eingesetzt, die in der TCM mit «Kälte» oder einem «Mangel an Lebensenergie (Qi)» in Verbindung stehen:
Schmerzen: Arthrose, Rheuma oder Rückenleiden, die sich bei nasskaltem Wetter verschlimmern
Erschöpfung und schwaches Immunsystem: bei Burnout-Symptomen, chronischer Müdigkeit und hoher Infektanfälligkeit zur Stärkung der Abwehrkräfte
Verdauungs- und Unterleibsbeschwerden: bei chronischem Durchfall, Reizdarm sowie Menstruationsschmerzen oder unerfülltem Kinderwunsch.
Was kostet eine Moxa-Behandlung?
Eine einzelne Moxa-Behandlung kostet bei TCM Seerose etwa 50 Franken. Der genaue Preis ist abhängig von der Dauer der Behandlung. Da ich die Moxibustion häufig mit der Akupunktur oder dem Schröpfen kombiniere, kostet die ganze Behandlung in der Regel zwischen 120 und 156 Franken.
Ich bin vom ErfahrungsMedizinischen Register (EMR) anerkannt. Die meisten Zusatzversicherungen für Komplementärmedizin übernehmen deshalb einen Teil der Behandlungskosten. Fragen Sie bitte bei Ihrer Zusatzversicherung nach.
TCM-Therapeutin: Xiaoyun Li
ZSR-Nummer: T639764
EGK-Therapeutennummer: 57381
Welches sind mögliche Nebenwirkungen der Moxibustion?
Moxibustion ist bei fachgerechter Anwendung sehr sicher und wird als wohltuend empfunden. Die häufigste Nebenwirkung ist eine leichte Rötung der Haut durch die Wärme. Der starke Geruch des verbrennenden Beifusskrauts kann in seltenen Fällen bei empfindlichen Personen oder Astmatikern vorübergehend zu Reizungen der Atemwege führen.
Weitere TCM-Behandlungen
Sanftes Schaben der Haut zur Lösung von Blockaden und zur Förderung der Durchblutung
Gezielte Behandlung über Reflexzonen des Ohrs, häufig zur Schmerz‑ und Stressreduktion